Hektische Lichttänze

2. September 2009

Es ist Abend, langsam schleicht wieder diese Stille durch meine Fenster.

Sie kündet von der Nacht, von Ruhe und Frieden.
Im Lounge Radio Bert Kämpfert mit „Danke schön“,
erinnert mich an die Plattensammlung meiner Eltern.
Ein Schneider ist durch mein Fenster gekommen,
fliegt ruhelos ums Licht neben meinem Rechner,
und plötzlich ein neues Lied,
Mambayaga Project mit „Joy Of A Stick“,
es passt zu den Flügelschlägen.
Jetzt hat er seinen Platz für die Nacht gefunden,
an der Decke, er mag wohl müde sein.
So, wie ich, versunken in Gedanken
an meine nahe Zukunft,
vermutlich steht eine Reise an,
nicht weit weg, aber weit genug,
um wieder die nötige Luft zum Atmen zu finden.
Morgen werde ich mich an die Planung machen,
alles weitere dann hier.

Gute Nacht, Ihr Lieben,
schöne Träume!

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Wieder da

6. Juli 2009

Home, sweet home?

Na ja, schon nicht schlecht,
wieder in meiner eigenen Wohnung zu sein,
ist ja dann doch irgendwie alles vertraut,
und ich fühle mich auch wieder relativ sicher.
Bin vielleicht sogar ein klein wenig froh,
dass ich ab heute wieder „alleine“ bin,
obwohl die letzten beiden Wochen
in Hamburg sehr schön waren,
ich habe eine Menge gesehen,
und auch viel erlebt,
man bedenke nur das Schanzenfest
und die anschliessenden Ausschreitungen,
so hautnah habe ich ein solches „Ereignis“
noch nie erlebt, hat doch geprägt.

Oder Lübeck und Travemünde,
ein schöner Ausflug an die Ostsee wars.
Binnenalster, Hamburg City,
und natürlich Eimsbüttel,
wo ich ja gewohnt habe.

Ich danke Dir für diese 2 Wochen, Jakob!

http://www.weissesschwarz.de

Beinahe Wochenende

3. Juli 2009

Wie schnell doch 2 Wochen vergehen können.

Ich gewöhne mich immer mehr an die Umgebung hier,
an die vielen Menschen, den Lärm, die Abgase.
Es ist immer was los, es gibt viel zu sehen,
ich bin abgelenkt, geniesse die Wärme,
gerade Nachts, wenn es sogar hier etwas leiser wird.

Die freundlichen Bauarbeiter von nebenan
hatten auch ein Einsehen,
oder einfach nur keine Lust mehr,
jedenfalls ist bei denen der letzte Hammer
schon vor einer guten Stunde gefallen,
sehr ungewohnt, diese Ruhe.
Aber schön, erholsam.

Als Konkurenz hierzu wird in der Wohnung unter mir renoviert,
es hängt sogar ein Zettel am schwarzen Brett im Hausflur,
dass man bemüht sei, die Mittagsruhe einzuhalten….

13:58 Uhr, Schlagbohrmaschine!

Nun ja, die wollen schliesslich auch fertig werden.
und so groß sind die Wohnungen
in den unteren Stockwerken ja auch nicht.
Man gewöhnt sich halt an fast alles.

Meine Gedanken lassen mich bisher auch in Ruhe,
ich bin überrascht, wie gut es mir eigentlich geht.

Eigentlich.

Wenn da nicht dieser Gedanke wäre,
dass ich nicht mehr lange hier in Hamburg sein werde,
und somit zurück dahin muss,
wo alles noch so fremd, so surreal ist.
Obwohl nun schon fast ein Jahr vergangen ist,
fühlt es sich bei dem Gedanken an meine eigenen vier Wände
an wie gestern, vielleicht vorgestern.

Mal abwarten, mehr dazu kurz vor meiner Abreise.

Urlaubsumfrage

2. Juli 2009