Montag oder Dienstag ist es dann so weit.

Ich werde wieder zurück in meine Stadt fahren
und versuchen, mein Leben dort wieder in den Griff zu bekommen.
Habe mich jetzt nämlich lange genug versteckt,
bin weggelaufen, habe alles einfach nur verdrängt.
Dieses erste halbe Jahr 2009 möchte ich am liebsten vergessen,
geht aber nicht, also werde ich mich wohl oder übel
damit auseinandersetzen müssen,
und es gibt ja auch keine andere Lösung,
Verarbeitung und Konfrontation sind der einzig logische Schritt,
um bald wieder ein halbwegs normales Leben führen zu können.

Und dabei haben mir die Eindrücke der vergangenen Wochen geholfen,
Aachen, Luxembourg, Hamburg,
alles Stationen auf einer Reise,
oder besser, einer Flucht vor dem Alltag und seinen Problemen.
Aber auf dieser Reise habe ich schöne Erfahrungen gesammelt,
interessante Menschen getroffen,
und meinen Kopf ein wenig befreien können.
Und das ist auch gut so.

Trotzdem bleibt dieses mulmige Gefühl,
wenn ich an „zu Hause“ denke,
es wird nichts mehr so sein,
wie es einmal war,
wie ich es liebte und geliebt wurde.
Ich bin gespannt.

Harter Schnitt, Neuanfang!

Einkaufen in Luxembourg

17. Juni 2009

Es ist ein schönes Einkaufszentrum.

Auf der Fahrt zurück nach Aachen
haben wir noch an einem Shoppingcenter halt gemacht,
direkt an der belgischen Grenze.

Hier ein paar Eindrücke für Euch,
so ein sauberes Ding habe ich noch nie gesehen.

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Es war wirklich nett dort, ganz ohne Frage!

Plötzlich wieder Stress

17. Juni 2009

Bin nun schon fast 2 Wochen in Aachen bei meinen Eltern.

Und es hat mir mehr als gut getan,
mal wieder zu Hause zu sein.
Ich konnte mich entspannen,
meine Seele einfach ein wenig baumeln lassen.
Irgendwie ist es zu Hause doch noch immer am Schönsten.
Mein bester Freund hatte auch viel Zeit,
daher auch so oft Luxembourg.

Und heute ist Mittwoch,
und vor einer guten Stunde bimmelte mein Handy,
Sven von König Event Marketing aus Köln,
es ging um Borkum am Wochenende,
werde fotografieren beim Beach Soccer Fun Cup,
der findet in diesem Jahr zum ersten Mal auf Borkum statt,
die letzten beiden Jahre war ich auf Norderney.

Hört sich also alles ganz gut an, aaaaber………….

Hab nach dem Anruf kurz nachgedacht,
und mir fiel auf
„Oha, Du bist ja gearde in Luxembourg!“

Also, fix die Planung für die kommenden Tage:

Heute zurück nach Aachen,
morgen früh dann Sachen packen,
und so ca. 4 Stunden zurück nach Aurich.
Dort dann Wäsche waschen,
mein Kameraausrüstung vorbereiten.
Freitag werde ich dann mittags nach Emden,
zum Borkum Kai, und mit der Fähre übersetzen.
Samstag dann beim Turnier den ganzen Tag fotografieren,
Abends dann die Players Party direkt am Strand.
Sonntag Mittag dann zurück mit der Fähre nach Emden,
dann mit dem Auto nach Aurich,
Bilder auswerten und hochladen,
Montag dann die CD nach Köln schicken,
und Dienstag oder Mittwoch gehts
nach Hamburg, Jakob besuchen,
werde dann wohl etwas länger dort bleiben,
und die Hansestadt ausgiebig fotografisch erkunden.

Puh, die kommenden Tage werden stressig,
hoffentlich hilft mir die hier getankte Erholung ein wenig.

Heute Morgen gings dann schon wieder nach Luxembourg,
und das Wetter spielte auch endlich mal mit.

Bin wieder mit meinem besten Freund ins Büro,
diese „Ausflüge“ sind immer ganz nett.
Und es ist auch endlich Sommer geworden,
wenn auch nur für einen Tag,
wenn man der Vorhersage Glauben schenken darf.

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In den Ardennen waren wir dann auf einem Bergpass,
und hier hingen die Wolken noch recht tief.

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In Luxembourg angekommen sind wir noch eben tanken und Frühstück holen,
im Supermarkt in Weisswampach.

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Was muss es doch schön sein,
wenn man in der Nähe von Luxembourg wohnt,
und hier tanken kann,
der Preis für Diesel, aber auch für Super,
ist hier im Vergleich zu Deutschland sehr angenehm.

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Gleich fahren wir dann noch zu einem Einkaufszentrum,
bin mal gespannt, Jürgen meinte, es sei gut dort.

Alles weitere dann heute Nachmittag oder am Abend.

Seltsame Aussicht

15. Juni 2009

Möchte man das wirklich sehen jeden Tag?

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Ein Ausblick aus dem Büro könnte definitiv schöner sein!

#Luxembourg #Weisswampach #Betriebshof

Luxembourg, Teil 1

15. Juni 2009

Zunächst schien ja die Sonne,
heute morgen gegen 8 Uhr in Aachen.

Mein bester Freund hat mich dann zu Hause abgeholt,
und da es am frühen Morgen einen schweren Unfall
auf der A4 bei Aachen gegeben hatte,
standen wir bereits auf dem Weg zur Autobahn im Stau.

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Nachdem wir den Stau nach einer halben Stunde
hinter uns gelassen hatten,
waren wir schliesslich in Belgien.

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Als wir dann in die belgischen Ardennen kamen,
wurde das Wetter mit jedem Kilometer schlechter.

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Und am Ziel sah es auch nicht besser aus,
Jürgen musste noch schnell tanken,
dann sind wir noch eben in den Supermarkt,
Kaffee und Frühstück holen.

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Die Tankstellen sind richtig nett in Luxembourg,
ziemlich groß und sehr modern,
außerdem arbeiten dort sehr freundliche Leute,
im Gegensatz zu manchen in Deutschland.

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Und auch die Supermärkte sehen hier etwas anders aus,
auch von innen mehr als gepflegt und modern,
es ist halt kein armes Land
zwischen Deutschland, Belgien und Frankreich.

Über die Rückfahrt nach Deutschland und den Rest des Tages
(hoffentlich bekomme ich mein Auto zurück),
werde ich dann heute Abend berichten.

#Luxembourg #Mistwetter

(K)ein guter Tag

9. Juni 2009

Bin gerade zu Besuch bei meinen Eltern in Aachen.

Besuch?

Nun ja, wohl eher eine Art Flucht aus meiner vertrauten Umgebung
im hohen Norden, obwohl mir auch dort inzwischen vieles fremd erscheint.
Habe hier nach Ablenkung gesucht,
und die habe ich dann auch gefunden, oder besser,
Freunde haben versucht, mich abzulenken.
So hat mein bester Freund vorgeschlagen,
ihn heute nach Luxembourg zu begleiten,
und natürlich sagte ich ja, warum auch nicht.

So weit, so gut, nette Idee, schöne Theorie!

Erst durch Deutschland, dann durch Belgien, dann ins Großherzogtum.

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Ja, es wäre wirklich ein schöner Ausflug geworden,
jedoch fühlte ich mich ausgerechnet heute so mies wie seit Wochen nicht mehr.
Inzwischen geht es mir besser, es ist Abend, ich bin müde,
und die lustigen Helferlein vom Arzt tun ihr Übriges dazu.

Warten auf morgen, aber diesmal ohne Ausflug!