Probleme mit Final Cut

24. November 2010

Heute war der freundliche UPS Mann da!

Und nach nur wenigen Tagen nach der Bestellung
habe ich mein Final Cut Express 4 erhalten.
Die Installation war nach wenigen Minuten gegessen,
und auch die ersten Gehversuche schienen zu gelingen,
auch und gerade wegen diesem Tutorial
von Sebastian Wiegmann.

FinalCutTuts.de

Eine wirklich gute Seite, die ich jedem Einsteiger empfehlen kann.

Doch dann kam zu einem schweren Problem!

Als ich versucht habe, über „Loggen“
von der internen Festplatte meines Camcorders
Material in AVCHD in mein Projekt zu importieren,
ging plötzlich NICHTS mehr,
Final Cut stürzte immer einfach nur ab,
ging aus, mit dem obligatorischen Fehlerbericht an Apple.
Zugegeben, ich bin ein wenig frustriert,
da ich den Fehler bei mir vermute,
nur habe ich bisher leider nicht herausfinden können,
ob dies auch wirklich der Fall ist,
also dass der Fehler auch wirklich bei mir liegt.
Um dieser Tatsache auf den Grund zu gehen,
bin ich inzwischen einfach zu müde,
ein baldiger Weg in mein Bett ist wohl die Lösung,
vielleicht kommt mir ja dann dort die entscheidende Idee.

Solltet Ihr Euch jedoch besser in dieser Materie auskennen,
so nehme ich jeden Rat mit Kusshand an.

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Und hier, wie versprochen, der zweite Teil meiner Erfahrungen.

Was mich stört:

– man kann die Helligkeit des Displays nicht verringern,
das geht ziemlich auf die Akkuleistung.

– die Lautstärke kann man nur über die Taskleiste regeln,
ziemlich störend bei Spielen.

– die Funktionsstasten funktionieren unter Windows leider alle nicht.

– die Uhrzeit verstellt sich immer, wenn man vorher Mac OS X laufen hatte.

Ansonsten läuft das Betriebssystem stabil, allerdings gibt es noch einen
sehr wichtigen Punkt, der mir aufgefallen ist:
Das MacBook wird unter Windows wesentlich wärmer,
diese Probleme hatte ich aber auch schon mit Vista
auf meinem iMac, da wurden die Lüfter nicht angesteuert,
und Spiele sind regelmäßig wegen Überhitzung abgestürzt.

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Bleibt abzuwarten, wie sich Windows über einen längeren Zeitraum verhält,
ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Ich fasse mich kurz, da es nicht viel zu erzählen gibt.

Installation hat soweit funktioniert,
über Boot Camp halt.
Als ich jedoch die Mac OS X DVD eingelegt hatte,
um die notwendigen Treiber zu installieren,
kam nach kurzer Zeit der Fehler 2229.

Moral von der Geschicht,
die Treiber kommen wohl tatsächlich nur mit XP oder Vista zurecht.
Falls jemand eine andere Idee hat, wie es funktionieren könnte,
immer her mit den Infos.

Boot Camp auf, Partition entfernen, besser ist das erstmal 😉

Soll ich das wirklich machen?

Ich werde heute Abend mal versuchen,
Windows 7 Ultimate (Beta) auf meinem neuen MacBook zu installieren.
Jetzt stelle ich mir halt nur die Frage, was passieren wird 😉
XP und Vista sind ja unproblematisch, habe ich bereits probiert,
der richtig große Haken an der Sache ist,
dass Windows XP auf meinem iMac die Lüfter nicht richtig
oder gar nicht ansteuert, nach einer Stunde kann ich
auf der Oberseite des iMac Eier braten, so heiß wird die Kiste,
Spiele und Anwendungen stürzen dann auch ständig ab.

Suboptimal, wo Apple doch mit dem Benutzen von Windows Werbung macht 😉

Nun ja, falls es schief gehen sollte, mache ich die Partition
mit Boot Camp einfach wieder platt,
das geht im Übrigen richtig gut, Windows wird gelöscht,
und der gesamte Plattenspeicher steht wieder
meinem Macintosh HD zu Verfügung.

Bleibt neugierig, einen Bericht dazu gibt es dann vermutlich heute Nacht!

Mein Arbeitsplatz

12. März 2009

Endlich ist es vollbracht!

Nach langen Überlegungen war es dann endlich soweit.
Das neue MacBook wurde zur perfekten Ergänzung für meinem iMac.
Meine alten Rechner habe ich verkauft, und was sagt Euch das?

Nie wieder Windows!

Ich hatte heute noch eine Diskussion mit einem Bekannten,
der schon seit Jahren Apple User ist, und wir haben uns gefragt,
warum es keine andere Firma schafft,
ein so perfektes Design wie bei Apple zu schaffen.
Vielleicht liegt es ja daran, dass diese Hersteller
ihr Design an die fragwürdige Funktionalität
von Windows anpassen, wer weiß 😉
Jedenfalls könnte ich zufriedener kaum sein.

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Once you go Mac, you’ll never go back!

Die Reinigung des iMac

4. November 2008

Heute habe ich mich dann endlich mal dazu entschlossen,
die Glasscheibe meines 24″ iMac von Innen zu reinigen.

Von dieser „do it yourself“-Aktion hatte man mir im Apple Store entschieden abgeraten,
solche Aufgaben können nur von geschultem Fachpersonal erledigt werden.

Aha!

Im Internet habe ich aber dann ein 245 Seiten starkes pdf gefunden,
die original Apple Service Source für den iMac,
in der bis in tiefste Detail erklärt wird, wie man den iMac richtig zerlegt.
Außerdem wird genau angegeben, was man benutzen sollte,
um eine erfolgreiche Reinigung zu erzielen.

Und schnell waren die nötigen „Zutaten“ besorgt, hier mal die Liste:

Reinigungsalkohol (Isoprop, bekommt man in der Apotheke)
ein Saugheber (ich habe den Veribor 602.4BL genommen)
ein fusselfreies Tuch (optimal sind die Microfasertücher von Aldi)

AlkoholSaugheberMicrofasertuch

Um das ganze möglichst bruchsicher zu gestalten,
habe ich den iMac auf mein Bett gelegt,
da ich bisher noch keine Erfahrungen mit Saughebern hatte.
Ich habe dann den Saugheber auf die Scheibe gelegt,
und die beiden Hebel umgelegt, die ein Vakuum erzeugen.

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Und dann wurde es spannend für mich.

Wie stark sind die Magnete, durch die die Scheibe im Gehäuse fixiert wird?
Wie schwer ist die Glasscheibe?
Könnte die Scheibe eventuell brechen?

Dann kam jedoch die angenhme Überraschung.

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Mit nur sehr geringem Kraftaufwand kann man die Scheibe rausheben,
bei mir hat sie sich zuerst oben und dann unten gelöst. Fertig.
Und die Scheibe wiegt fast nichts, ist nur 3mm dünn,
deswegen kann man sie bequem mit dem Saugheber transportieren.
ich habe sie dann einfach mit der Innenseite nach oben auf mein Bett gelegt,
den Saugheber habe ich dabei nicht entfernt und bis zum Schluss draufgelassen.

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Hab dann mit Tuch und Alkohol die Scheibe gereinigt,
das dauerte allerdings ein wenig, da dieser Schmierfilm auf der Innenseite recht hartnäckig war.
Als die Scheibe von innen sauber war, hab ich einfach unter die Scheibe gegriffen,
und sie mit dem Griff vom Saugheber wieder ins Gehäuse eingesetzt,
erst unten, dann oben, problemlos.

Dann habe ich die beiden Hebel am Saugheber vorsichtig umgelegt,
um das Vakuum wieder zu lösen.
Die Rückstände von den beiden Saugnäpfen und diverse Fingerabdrücke
habe ich dann auch mit Tuch und Alkohol leicht lösen können.

Fertig!

Und die Moral von der Geschicht…

…es ist kein Problem, die Scheibe zu reinigen,
für sowas muss man nicht wirklich zum Apple Service.

Was noch ganz lustig war, die Scheibe hat innen
eine handgeschriebene Markierung mit Edding 🙂

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Heute kam die Post mit meinem neuen RAM, 2 mal 2 GB.
Zugegeben, ich bin froh, dass beide Riegel heile sind,
da der Postbote den doch recht stabilen Pappbrief
ein wenig gewaltsam in meinen Briefkasten gefaltet hat.

Frechheit!

Nun ja, alle Stecker aus meinem 24″ iMac raus, gaaaaaanz vorsichtig auf’s Bett gelegt,
Kreuzschraubendreher angesetzt, Schraube gelöst und das erste kleine Problem trat auf:

Sobald man die Schraube vollständig gelöst hat (nur wenige Umdrehungen),
muss man ein wenig fummeln und am besten lange Fingernägel haben,
um die längliche Alukappe aus dem Gehäuse zu lösen.
Nun gut, dauerte ein paar Minuten, aber dann war der Zugang zu den Riegeln offen.

Und dann kam das eigentliche Problem.

Es gibt 2 Steckplätze im Gehäuse, da ich den iMac mit nur 1 GB RAM bestellt habe,
war einer leer, da sich nur im rechten Steckplatz ein 1 GB Riegel befand.

Anmerkung:

Apple verlangt für 1 GB mehr satte 140,- Euro Aufpreis,
ich habe meine 2 mal 2 GB RAM für nur 166,79 Euro inkl. Versand
bei cyberport.de bestellt, also statt 1 GB mehr für 140,- Euro
satte 4 GB für oben genannten cyberport-Preis!

Lieferung ging auch sehr schnell, Samstags bestellt,
mit Kreditkarte bezahlt, Dienstag geliefert.
http://www.cyberport.de – sehr zu empfehlen!

Nun ja, ich komme zurück zum Thema RAM-Einbau im iMac.

Klappe war ab, linker Schacht leer, ich hab den ersten Riegel ausgepackt und eingesetzt,
vorher noch die Aufkleber runter, Riegel war drin.
Und jetzt kam die Aufgabe, den bereits vorhandenen 1 GB Riegel
aus dem rechten Schacht zu entfernen.
Dies gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht.
Die Riegel sitzen sehr fest und recht tief.
Nachdem ich mir die Fingernägel beider Zeigefinger eingerissen hatte,
und sich der Riegel noch immer KEINEN Millimeter bewegt hatte,
kam mir die Idee, ins Bad zu gehen, um meine Pinzette zu holen.

Links, rechts, links, rechts, immer im vorsichtigen Wechsel
zog ich behutsam an den Aussenkannten des Riegels,
und siehe da, nach so circa 30 mal links und rechts
löste sich der Riegel und ich konnte ihn mit Daumen
und ramponiertem Zeigefinger herausziehen.

Geschafft!

Dies soll nur ein kleiner Hinweis für all die sein,
die hoffentlich auch bald das Vergnügen haben,
den RAM ihres iMacs zu erweitern.

Habt Euren Mac lieb, er tut es auch 🙂