Nur noch heute Nacht

4. September 2009

Einfach ist es noch immer nicht.

Diese Gedanken an früher,
wie es einmal war,
ich bilde mir ein, das es gut war,
aber war es denn wirklich so?
Nein, inzwischen sehe ich klarer,
deutlicher, das unser „gemeinsames“ Leben
nur eine bedrückende Illusion war,
ein Kampf, jeden Tag auf’s Neue.
Meine Bemühungen konnten nichts mehr ausrichten,
gewonnen habe ich Dich nie wirklich,
es war immer nur eine scheinbare Fassade,
leider nie mehr, nur weniger.

Menschen ändern sich nicht,
egal, wie groß oder stark die Liebe sein mag,
es ist diese Prägung,
die sich nicht verleugnen lässt,
ganz tief im Inneren,
immer präsent,
mal mehr, und mal weniger.

Langsam kriecht die Müdigkeit in meine Glieder,
ich fühle mich ruhig und entspannt,
es sind die Vorboten der Nacht,
diese hoffentlich traumlose Ruhe.
Mein Mac als treuer Begleiter,
in Stunden, die so entspannt sind.
Der nahe Herbst kündet von der Dunkelheit,
und ja, ich freue mich darauf,
hier zu sitzen,
und den Stürmen der Nacht zu lauschen.

Auf bald, Ihr Lieben!

Leise Gedanken

21. August 2009

Ab und an kommen sie noch.

Es sind die Gedanken an früher,
wie es mal war.
Manchmal wünsche ich mir,
die letzten 4 Jahre einfach zu vergessen,
geht ja aber nun mal nicht,
und inzwischen ist es leiser geworden.
Natürlich ist es noch immer nicht leicht,
oder sogar einfach, damit umzugehen,
aber es wird erträglicher.
Mit jedem neuen Gedanken
wird es positiver,
Traurigkeit, Wut und Schmerz,
sie waren lange meine Begleiter,
und in manch stiller Stunde tut es sogar noch etwas weh.
Aber auch nur kurz,
da ich verstanden habe,
was es bedeutet, in die Eigenliebe zu gehen.
Es mag für den ein oder anderen egoistisch klingen,
aber seit einiger Zeit bin nur noch ich wichtig.
All die schönen Dinge,
für die ich so lange keinen Blick mehr übrig hatte,
lasse ich jetzt wieder in mein Herz,
und alles, was mir nicht gut bekommt,
darf mir einfach nicht mehr zu nahe treten.
Und dabei gehe ich keineswegs mit Scheuklappen durch die Welt,
nein, nur mein Blick ist geschärft,
für das, was gut ist, was mir Freude bereitet.

Manchmal habe ich sogar daran gedacht,
diese Stadt mit all ihren Erinnerungen hinter mir zu lassen,
irgendwo einen neuen Anfang zu machen.
Doch dann wurde mir klar,
wie gut meine letzten Jahre hier waren,
es sind viele Freundschaften entstanden,
und das werde ich nicht einfach aufgeben,
sondern dafür kämpfen,
ja, ich habe eine gute Zeit, hier und jetzt.

Vorfreude auf das, was kommen wird!

Es war dunkel draußen, und es war warm.
Durch die offenen Fenster drang eine seltsame Stille,
so, als wäre es die Ruhe vor dem nahenden Sturm,
der am Horizont schon zu sehen war.
Ich sah den Fernseher nur noch verschwommen,
die Bilder des amerikanischen Newschannels
waren eh immer die gleichen,
Berichte vom Krieg, oder das Elend der dritten Welt.
Das Programm war mir vollkommen egal,
Hauptsache überhaupt irgendeine Unterhaltung.
Meine Gedanken waren eh nicht bei der Sache,
so gerne ich mich auch konzentriert hätte,
es ging einfach nicht,
als ob eine Mauer in meinem Kopf
jeden freien Gedanken verhindern würde.
Und auch wieder der Griff neben mein Sofa,
so, wie es nicht anders kannte,
Seelentröster und Schlafmittel in einer Flasche,
nur noch ein wenig, dann war ich bereit,
die Nacht zu beenden, mein Bett zu suchen.
Müde und traurig streifte ich meine Kleider ab,
um in die sichere Höhle zu kriechen,
die mir eine hoffentlich traumlose Erleichterung bringen sollte.
Doch mein Kopf wollte nicht zur Ruhe kommen,
lange lag ich wach, und es tat weh,
alles war schon so weit weg, und dann doch wieder so nah,
als wäre es erst gestern gewesen.
Ich schlief ein, doch da waren sie wieder,
meine Träume in der ruhelosen Nacht.
Von ihr, von Dir, so real,
dass es mir Nacht für Nacht den Atem raubte.
Ich sehe Dich, spüre Deine Haut an meiner,
es ist so vertraut, so wirklich, so schmerzhaft.
Und wenn ich erwache, wirkt es nach,
mit einer so überzeugenden Stärke,
dass ich mich kaum zu wehren vermag.
Einst war die Nacht mein Freund,
mein Beschützer in schlimmen,
in einsamen Stunden.
Doch inzwischen ist alles anders geworden,
meine Träume hinterlassen Spuren für den Tag,
für jeden neuen Morgen.
Ob es sich ändern wird,
ich habe noch keinen wirklichen Plan.
In dieser Welt sterben Kinder,
Weltmächte beginnen, sich aufzulösen,
Regierungen brechen.
Und meine Gedanken versinken auch im Chaos
meiner Gefühle, es schmerzt,
auch nach dieser langen Zeit,
und es ist halt so, wie es ist.
Ob es meinen Leuten nun passt oder nicht,
es dauert halt, vielleicht lange,
vielleicht auch nur noch ein wenig.

Abwarten und hoffen!

Sonntags halt :/

5. Juli 2009

So langsam nervt es!

Immer wieder falle ich Sonntags
in ein ziemlich tiefes Loch,
und ich habe bis heute
keine plausible Erklärung,
warum das so ist,
warum das so hart ist,
und warum das nicht endlich aufhört.

Viele Tage und Nächte sind seit damals vergangen,
ich habe versucht, zu leben,
oder zumindest allen etwas vorzuspielen,
dass man Leben im Allgemeinen nennt.
Und auch ab nächster Woche heisst es wieder:

Showtime!

Gearde Sonntags mache ich mir Gedanken,
über das, was noch kommen wird,
wie es werden mag,
ob wohl noch eine Katastrophe folgen wird.
Zuversicht und Lebensmut sehen anders aus,
das gebe ich ja auch offen zu,
ich muss da schleunigst was ändern,
so wie es ist und war muss ein baldiges Ende finden.

Mehr nachher,
jetzt erst mal was essen,
immerhin funktioniert das wenigstens wieder.

Bin heute abend mal alleine unterwegs.

Wir waren bis eben noch am Hamburger Flughafen,
haben einen guten Zeitpunkt erwischt,
etliche Flugzeuge sind in kurzer Zeit gestartet.
Natürlich hatte ich meine Kamera mit,
und damit nach einer halben Stunde
so ca. 400 Fotos im Kasten,
die werde ich aber erst in den kommenden Tagen auswerten,
das Wetter hier ist dafür einfach zu gut.

Und so hat mich mein Weg mal wieder ins Juli geführt,
ich genieße die Atmosphäre hier,
die Stimmung ist gelöst,
und es hallen wieder sanfte Lounge Töne aus den Lautsprechern.
Die Menschen trinken wieder Wein oder Bier,
essen und unterhalten sich.
Vom Restaurant nebenan zieht der Duft
von arbabischen Speisen durch die Luft.

Bevor ich vorhin los bin,
habe ich mich mit Jakob noch über meine letzte Partnerin unterhalten.
Nach und nach verstehe ich, warum mich das alles so belastet,
warum ich ihr nicht helfen konnte.
Es ist schwer, wenn man mit ansehen muss,
wie sich der Mensch, den man über alles liebt,
von Woche zu Woche mehr zerstört,
sich selbst verletzt, und all das nur,
um sich selbst und überhaupt noch etwas zu spüren.

Mehr zu diesem Gespräch und über den Rest des Abends gibt es gleich,
ich rufe jetzt erst mal bei einer sehr guten Freundin von mir an,
auf das Gespräch freue ich mich schon.

#Hamburg #Juli #iPhone

Vielleicht Selbstschutz

10. Juni 2009

In letzter Zeit mache ich sehr viel in meinem Blog.

Ich schreibe verstärkt über private Dinge aus meinem Leben,
vielleicht ist es mein Weg, so die letzten Jahre zu verarbeiten,
vermutlich hat es auch was mit Selbstschutz zu tun.

Meine Gedanken sind wie in einem Mixer,
ich springe von Jahr zu Jahr, von Monat zu Woche,
von Ereignis zu Ereignis,
und dabei weiss ich selbst nicht ganz genau,
warum ich das alles hier mache,
warum ich die letzten Jahre relativ faul war,
und ich wenig geschrieben habe.

Vielleicht liegt es ja daran, dass ich glücklich war,
oder zumindest glaubte ich.

Seit dem hat sich vieles verändert, zu viel für meinen Geschmack,
und seit mehr als einem halben Jahr
fühlen sich Sekunden an wie Minuten, Minuten wie Stunden,
und Tage wie eine schier unüberwindbare Ewigkeit.

Die Sonne ist dabei zu meiner besten Freundin geworden,
ich genieße ihre Strahlen, spüre wie die Wärme hilft.

Hoffentlich bekommen wir einen schönen Sommer!

Put your head up…

18. Mai 2009

…into the clouds!

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Wenn meine Gedanken doch nur Wolken wären, die vorüber ziehen könnten.