Ein neues Jahr

2. Januar 2013

2012 ist an mir nahezu im Fluge vorbeigegangen.
Nun schreiben wir schon 2013, ich bin noch immer 38,
und sonderlich viel hat sich nicht verändert.

Der Feiertagsurlaub bei meinen Eltern daheim ist,
und ich neige nicht dazu zu übertreiben,
viel zu schnell seinem Ende entgegen gekommen.
Leider habe ich mir diesen Aufenthalt beinahe gründlich versaut,
aber (Gott sei Dank) haben meine „Alten“ viel Verständnis gezeigt.
Und nach nunmehr fast 4 Jahren war es mal wieder an der Zeit,
die Familie zu würdigen mit einem Besuch.
Es war zwar ungewohnt im ersten Moment,
aber schon nach kurzer Einegewöhnungsphase war es wie früher.
Home, sweet home 🙂

Deutsche Bahn, noch so ein Thema, was mich in den letzten Tagen bewegt hat.
Auf der Hinreise hatte der Zug (natürlich) Verspätung,
da die Fähre von Norderney wegen Niedrigwasser
nicht pünktlich an der Mole war.
Aber diese 15 Minuten waren nicht weiter tragisch,
der Lokomotivführer war natürlich in der Lage,
dieses Zeitdefizit wieder aufzuholen.
Und so kam der Zug pünktlich in Düsseldorf
(gnadenlos dekadent, viel zu teuer, aber trotzdem geil)
an, und der kurze Aufenthalt reichte für 2 Zigaretten,
bevor es dann mit der „Bimmelbahn“ zum Heimatort ging.
Kurz und gut, schöner Platz am Fenster, und Beinfreiheit gab es auch.

Wie bereits erwähnt, zu Hause ist es dann doch immer schön,
eine wohlige Wärme vermochte es,
meine seltsame Seele zu ummanteln.
Und so verbrachte ich die (von mir ungeliebten) Feiertage
im Kreis meiner kleinen Familie, klein, aber fein 😉

Meine Rückreise in die Nähe vom nahenden Meer
verlief auch nahezu perfekt,
in der ersten Klasse alleine im Abteil, ganz ruhig und entspannt,
der einzige Wehrmutstropfen war das zu milde Winterwetter,
Regen, Regen, und noch mehr Regen, bis………. ja bis
mich kurz vor dem Ziel in Ostfriesland die Sonne begrüßte,
das versöhnliche Ende einer Zugfahrt.
Noch kurz mit dem Taxi nach Hause, back home, sweet home,
so, wie ich es verlassen hatte.

Und nun? Nun sitze ich hier, und schreibe diese Zeilen,
gemütlich auf meinem Sofa, da ich definitiv zu faul war,
meinen „großen“ Rechner zu starten,
was ich aber mit Sicherheit im Laufe des Tages noch nachholen werde.
Meine Wäsche läuft, die Wohnung sauber und aufgeräumt.
Gute Vorsätze für das neue Jahr, nein, nicht wirklich,
obwohl es nicht schaden würde, aber so ist es nun mal!

Heute noch, bevor morgen der Alltag beginnt!

Kein Karneval

15. Februar 2010

Es ist mal wieder so weit, ja, Ihr Lieben, es ist Karneval.
Und das nicht erst seit gestern, nein, so richtig seit Donnerstag.
Als Kind und Jugendlicher fand ich diese winterliche Veranstaltung immer richtig klasse,
in jüngeren Jahren als Cowboy mit Pistole, und später dann ohne Kostüm,
dafür aber um so mehr von dem fröhlich machenden Nass,
welches Hemmungen gerne mal vergessen macht.
Natürlich war die Gegend perfekt, in der ich aufgewachsen bin,
Aachen, eine der Karnevalshochburgen im Rheinland.
Köln und Düsseldorf in direkter Nachbarschaft,
also jedes Jahr die freie Auswahl.
Schön war’s, kann ich nicht anders beschreiben.
Nach meiner Schulzeit kam dann relativ früh der Umzug in ein neues Leben,
hoch in den Norden, nach Ostfriesland.
Hier lebe ich immer noch, inzwischen seit 1996,
es gab Tiefen, aber die Höhen haben bei Weitem überwogen.

Und ich schweife mal wieder ab….. also…..

Karneval!

Nichts in der Welt könnte mich dazu bewegen,
in dieser Zeit ins Rheinland zu fahren,
das ist mir alles viel zu primitiv geworden,
eine Saufveranstaltung, die gerne mal ausartet.
Und die Gynäkologen und Urologen haben
eine Woche später die Wartezimmer voll. Pfui!
Also nee, echt nicht, nicht in diesem Jahr,
und bestimmt auch nicht im nächsten.

Aber auch hier nervt der Karneval schon,
NDR 2 berichtet schon den ganzen Vormittag über nichts anderes,
lokale Diskotheken locken mit Faschingspartys,
und auch hier in dieser kleinen Stadt am Meer
habe ich Samstag kostümierte Jugendliche gesehen.
Und natürlich sieht man auch wieder etliche Terroristen Touristen
hier an der Küste, die dem wild primitiven Treiben entkommen wollen,
und hier die nötige Ruhe finden.
Am Aschermittwoch kann man dann immer eine recht amüsante Rückreisewelle
in Richtung Süden sehen, aber mal ganz ehrlich, ich kann die Leute verstehen,
das ist wie mit Weihnachten, der ursprüngliche Gedanke längst in Vergessenheit geraten.

Jedenfalls herrscht hier heute angenehme Ruhe,
kein Umzüge mit bombardierenden Billigsüßigkeiten,
so mag ich es, und so wird es hoffentlich auch noch ganz lange bleiben.

Nun denn, das waren dann meine ersten Gedanken an diesem (Rosen-)Montag.

Montag oder Dienstag ist es dann so weit.

Ich werde wieder zurück in meine Stadt fahren
und versuchen, mein Leben dort wieder in den Griff zu bekommen.
Habe mich jetzt nämlich lange genug versteckt,
bin weggelaufen, habe alles einfach nur verdrängt.
Dieses erste halbe Jahr 2009 möchte ich am liebsten vergessen,
geht aber nicht, also werde ich mich wohl oder übel
damit auseinandersetzen müssen,
und es gibt ja auch keine andere Lösung,
Verarbeitung und Konfrontation sind der einzig logische Schritt,
um bald wieder ein halbwegs normales Leben führen zu können.

Und dabei haben mir die Eindrücke der vergangenen Wochen geholfen,
Aachen, Luxembourg, Hamburg,
alles Stationen auf einer Reise,
oder besser, einer Flucht vor dem Alltag und seinen Problemen.
Aber auf dieser Reise habe ich schöne Erfahrungen gesammelt,
interessante Menschen getroffen,
und meinen Kopf ein wenig befreien können.
Und das ist auch gut so.

Trotzdem bleibt dieses mulmige Gefühl,
wenn ich an „zu Hause“ denke,
es wird nichts mehr so sein,
wie es einmal war,
wie ich es liebte und geliebt wurde.
Ich bin gespannt.

Harter Schnitt, Neuanfang!

Plötzlich wieder Stress

17. Juni 2009

Bin nun schon fast 2 Wochen in Aachen bei meinen Eltern.

Und es hat mir mehr als gut getan,
mal wieder zu Hause zu sein.
Ich konnte mich entspannen,
meine Seele einfach ein wenig baumeln lassen.
Irgendwie ist es zu Hause doch noch immer am Schönsten.
Mein bester Freund hatte auch viel Zeit,
daher auch so oft Luxembourg.

Und heute ist Mittwoch,
und vor einer guten Stunde bimmelte mein Handy,
Sven von König Event Marketing aus Köln,
es ging um Borkum am Wochenende,
werde fotografieren beim Beach Soccer Fun Cup,
der findet in diesem Jahr zum ersten Mal auf Borkum statt,
die letzten beiden Jahre war ich auf Norderney.

Hört sich also alles ganz gut an, aaaaber………….

Hab nach dem Anruf kurz nachgedacht,
und mir fiel auf
„Oha, Du bist ja gearde in Luxembourg!“

Also, fix die Planung für die kommenden Tage:

Heute zurück nach Aachen,
morgen früh dann Sachen packen,
und so ca. 4 Stunden zurück nach Aurich.
Dort dann Wäsche waschen,
mein Kameraausrüstung vorbereiten.
Freitag werde ich dann mittags nach Emden,
zum Borkum Kai, und mit der Fähre übersetzen.
Samstag dann beim Turnier den ganzen Tag fotografieren,
Abends dann die Players Party direkt am Strand.
Sonntag Mittag dann zurück mit der Fähre nach Emden,
dann mit dem Auto nach Aurich,
Bilder auswerten und hochladen,
Montag dann die CD nach Köln schicken,
und Dienstag oder Mittwoch gehts
nach Hamburg, Jakob besuchen,
werde dann wohl etwas länger dort bleiben,
und die Hansestadt ausgiebig fotografisch erkunden.

Puh, die kommenden Tage werden stressig,
hoffentlich hilft mir die hier getankte Erholung ein wenig.

Mal wieder in Aachen

16. Juni 2009

Endlich habe ich mein Auto zurück!

Gestern Abend konnte ich dann endlich meinen Wagen
bei Volkswagen abholen, und das wurde auch Zeit,
immerhin musste ich eine ganze Woche verzichten,
da es so lange gedauert hat, bis der neue G-Kat kam,
der alte war nämlich völlig verbrannt
und hatte somit keine Funktion mehr.
Ist aber auch besser so,
da ich nächsten Monat zum TÜV muss
(ich fahre natürlich zur Dekra).
Für den Gesamtpreis der Rechnung kaufen sich andere 3 Autos,
daher war ich auch nicht wirklich bester Laune,
wie Ihr Euch sicher lebhaft vorstellen könnte.

Nun denn, jedenfalls habe ich dann gestern Abend noch eine Probefahrt gemacht,
war auch alles in Ordnung, wobei ich auch nichts anderes erwartet hätte.

Und heute wollte ich dann mal wieder in die Stadt,
die mich meine gesamte Jugend begleitet hat, Aachen.
Leider habe ich wohl den falschen Weg gewählt,
da ich erst mal eine gute halbe Stunde im Stau gestanden habe.

P1000718

Wenigstens habe ich dann recht zügig einen freien Parkplatz gefunden,
im Parkaus am Bushof, schön warm und im Keller.

P1000722

Bin dann ein wenig durch die Stadt, Buchhandlung, Media Markt,
und für meinen besten Freund habe ich noch Kaffee
aus der ältesten Kaffeerösterei Aachens mitgebracht.
Wirklich viel los war aber nicht, Dienstag halt.

P1000723

Nachdem ich dann wieder im Parkhaus war,
habe ich mich etwas über die 2,50 Euro Gebühren geärgert,
da ist selbst das Parken in Düsseldorf günstiger.

War jedenfalls mal wieder nett,
durch Aachen zu schlendern.

Wochenende, und?

12. Juni 2009

Mal wieder Freitag!

Habe heute in der Werkstatt angerufen,
mit dem Ergebnis, dass ich meinen Wagen heute nicht bekomme.
Die nette Dame teilte mir mir mit,
dass es wohl Montag werden wird,
ehe ich meinen Polo wieder sehe.

„Na Mahlzeit!“, dachte ich.

Bin ja noch immer bei meinen Eltern in Aachen,
und seit mein Vater Rentner ist,
braucht er sein eigenes Auto reichlich oft,
na ja, mal abwarten,
dieses Wochenende werde ich auch noch überleben.
Werde mich schon irgendwie ablenken können,
kann ja schlecht die ganze Zeit am Rechner verbringen.

Obwohl……… 😉

Neulich in Aachen

10. Juni 2009

Ach ja, meine Heimatstadt!

In Aachen habe ich die ersten 21 Jahre meines Lebens verbracht,
und ich mochte meine Stadt schon immer,
und auch heute kehre ich gerne immer mal wieder zurück,
da darf natürlich ein typisches Touristenfoto nicht fehlen.

P1000506

Da stehe ich vor dem berühmten Puppenbrunnen in der Krämerstraße.