Westgaster Mühlenfest 2013

7. September 2013

Einer langen Tradition folgend gab es auch in diesem Jahr
wieder das traditionelle Mühlenfest an der Westgaster Mühle
in Norden/Ostfriesland. Trotz des zeitweisen Regens
war die Veranstalltung gut besucht,
und es gab einige Highlights zu sehen,
hier einige Eindrücke für Euch!

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Weitere Eindrücke von den kommenden Events hier in Norden werden folgen.

Bleibt neugierig!

Sommernacht

27. Juli 2013

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Die Uhrzeit hat’s schon in sich,
aber das ist mir in solch schönen Nächten relativ Hupe,
der Balkon im Kerzenschein als Zufluchtsort,
da in meiner Hütte gefühlte 40 Grad herrschen,
an erholsamen Schlaf ist da nicht annähernd zu denken.
Aus meinen Lautsprechern sanfte Klänge von ABC Lounge,
perfekte Begleitung und Untermalung in dieser Nacht.
Dumm ist nur, dass mein MacBook seit gestern ungewohnte Zicken macht,
muss ich morgen unbedingt mal nachschauen,
warum ich alle paar Sekunden nur noch einen bunten Ball sehe,
heute schon 3 mal Notaus gemacht, hatte ich sonst nie.
Daher jetzt auch (leider) drinnen am iMac,
diese Kiste begleitet mich jetzt schon seit fast 6 Jahren,
war die erste Generation im Alugehäuse mit Glasplatte,
noch habe ich den Schneeleoparden drauf,
ob’s der Berglöwe wird, keine Ahnung,
dazu sind mir einfach die Rezensionen im App Store zu schlecht.
Aber früher oder später muss ich wohl updaten,
da fast alle neuen Programme, die ich brauche,
erst ab Mac OS 10.7. oder neuer funktionieren.
Aber für heute reichts noch, und morgen vermutlich auch 😉

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Und der Rest der Nacht?
Vermutlich schlaflos vorm Rechner oder auf dem Balkon,
da ist es kühl, da ist es schön, da brennen Kerzen!

„Ja, ich bin ein Träumer,
denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht
und erleben die Morgendämmerung
bevor die Welt erwacht.“
(O. Wilde)

Bleibt neugierig!

Tag 3 also heute,
diesmal nur ein kurzes Resume,
tagsüber lief das mit dem Uralthandy problemlos,
aber heute Abend bin ich dann doch schwach geworden,
von daher ist mein Experiment gescheitert.
In Zeiten von iPhone und Co. habe ich mich so sehr
an diesen unverzichtbaren Luxus gewöhnt,
immer und überall das Tor zur Welt
in meinen Händen zu halten,
als das ich es auch nur noch einen weiteren Tag missen möchte.
Den meisten von Euch spreche ich da aus dem Herzen,
und ich hoffe, Ihr könnt meine Aufgabe nachvollziehen.

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Vielleicht mache ich ja bald schon den nächsten Kellerfund,
und starte eine neue experimentelle Runde in meinem Alltag.

Bleibt neugierig!

Jeff Buckley

23. Juli 2013

Das passt gerade irgendwie zu dieser verträumten Nacht, ich kenne den Song schon sehr lange, erinnert mich aber immer wieder an das Ende der Staffel von O.C. California, habe die Serie im TV nie gesehen, und dann bekam ich Jahre später mal den Tip, mir die Serie anzusehen……. und seitdem besitze ich alle 4 Staffeln auf DVD, und ich schäme mich nicht dafür, auch wenn ich ein Mann bin 😉

Sommer im Block

23. Juli 2013

Ja, auch hier am Meer ist endlich Sommer,
die Ostfriesen sind da in den vergangenen Jahren
nicht sonderlich verwöhnt worden.
Sommer bedeutet hier so viel wie trocken und mehr als 15 Grad,
die einheimischen kennen das nicht anders,
aber ich als verwöhnter Rheinländer bin da schon andere Temperaturen
aus meiner Jugend in der schönen Stadt Aachen gewohnt.
Aber sei’s drum, anderes Thema!

Jedenfalls wohne ich jetzt seit über 3 Jahren im Block,
sozialer Brennpunkt, Hartz IV Happy Homes & Co.,
kreischende Kinder vor meinem Balkon,
Nachbarn die grundsätzlich zu Mittagsruhe staubsaugen müssen,
und arbeitsscheue Jugendliche, die auch gerne mal in der Woche Party machen.
Heute ist Dienstag, und ich habe einen ruhigen Abend erwischt,
zumindest bisher, das dicke Ende kann ja schließlich noch kommen.
Und gerade jetzt im Sommer entschädigen diese Ausblicke
von meinem kleinen, aber ausreichenden Balkon.

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Es ist wie ein kleiner Park, herrlich grün und dicht bewachsen,
manchmal stelle ich mir vor, ich wäre in London,
wo es ja gerade in Notting Hill und in der City of Westminster
diese kleinen Parks zwischen den historischen Häusern gibt,
die von den Anwohnern liebevoll gepflegt werden.
Aber das ist nicht London, das ist ein Nest an an der Küste,
und die zuständige Hausverwaltung ist mehr als
eine Autostunde von hier entfernt.
Immerhin der Rasen wird regelmäßig gemäht,
aber die Hagebutten wachsen mir inzwischen
schon beinahe in den ersten Stock,
bleibt abzuwarten, ob im Herbst mal jemand was macht.
Ich werde mit Sicherheit nicht Hand anlegen,
dafür zahle ich ja Nebenkosten.
Man kann es aushalten, aber alt werden möchte ich hier nicht,
nicht in diesem Block, nicht in dieser Stadt.

Und bis dahin halte ich Euch auf dem Laufendenen,
von meinem kleinen Balkon, der bald im Kerzenschein leuchten wird.

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Bleibt neugierig!

Telefonexperiment Tag 2

23. Juli 2013

Der heutige Morgen begann wie der gestrige,
iPhone komplett aus, die nötigen Vorbereitungen für den Tag getroffen,
und dann zuletzt noch meine alte Gurke eingesteckt,
schließlich muss ich ja irgendwie unterwegs erreichbar sein.

Motorola Klappgurke von 2003

Und los gings, erst gemütlich mit dem Rad ins Zentrum,
das morgendliche Publikum im größten Supermarkt der Stadt beobachten,
schnell noch ein (viel zu teures) Brötchen to go,
und dann ab zur Arbeit.
Und hier gab es einige Situationen,
in denen ich ohne Nachdenken richtung linker Seitentasche griff,
um dann kurz vorher zu realisieren,
dass ich mit dem Motorola genau 3 Dinge tun kann:

1. telefonieren
2. SMS schreiben und empfangen
3. miserable Fotos mit der VGA Kamera machen

Und auch das Display ist mehr als ungewohnt,
im Vergleich zu meinem iPhone brauche ich ne Brille,
um die dargestellten Dinge entziffern zu können.

Motorola Display

Den Rest des Tages habe ich dann nicht mehr darüber nachgedacht,
was ich gerade alles verpassen werde,
ich war erreichbar, und das ist die Hauptsache!
Und das WWW begleitet mich schließlich den ganzen Abend,
der ganz große Genuß vor meinem iMac,
aber dazu ist es zu warm, deswegen mit MacBook auf dem Balkon,
mal wieder eine herrliche Sommernacht durchleben.

Und morgen beginnt Tag drei, bin mal gespannt,
ob ich morgen etwas weniger
über den kleinen Kasten in meiner Tasche nachdenke.
Das Ritual wird sich nicht ändern,
iPhone aus, Knochen einpacken und los.

Bleibt neugierig!

Das Telefonexperiment

22. Juli 2013

Heute hat es begonnen, 1 Woche ohne Smartphone,
in meinem Fall das iPhone 4S. Und aus gutem Grund:
Erst war es mir ja egal, so vor 5 Jahren,
und trat das iPhone 3G in mein Leben,
seit diesem Tag war ich halt immer und überall online.
Und das nahm im Laufe der Jahre beinahe groteske Züge an,
das Telefon hatte mich fest im Griff, ein Form der Kontrolle,
die ich irgendwann nicht mehr steuern konnte.

Eben was wissen wollen: iPhone!
Eben was mitteilen wollen: iPhone!
Eben was sagen wollen: iPhone!
Eben was hören wollen: iPhone!

Ein kleiner weißer Kasten, immer da,
Freund und Begleiter am Tage und in der Nacht,
natürlich auch Objekt der Begierde,
und dazu da, andere neidisch zu machen,
daher auch die Wahl des weißen Modells.
Mein bester Freund ist da noch ne ganze Ecke krasser,
aber das ist eine andere Geschichte.
Egal, wer mich kennt, der kennt mich halt nur
mit diesem kleinen Kasten in der Hand.
Mein Datenvolumen im Highspeed hat nie
auch nur einen Monat gehalten,
meistens war monatsmittig nur noch die lahme Variante möglich,
nervig, wenn man denn dann mal nicht zu Hause im eigenen WLAN war.
Jedenfalls war es halt diese Faszination von Immer und Überall,
die mich bis heute feste in ihrem Bann hat.

Bis heute? Nein, dazu jetzt kurz mehr.

Habe vergangenen Samstag in meinem Keller
relativ verzweifelt ein wichtiges Kabel für meine Kamera gesucht,
da ich mal wieder ein Filmprojekt in die Tat umsetzten möchte.
Das Kabel habe ich leider nicht gefunden,
dafüt aber dieses alte Schätzchen aus grauer Vorzeit,
ein Motorola Handy aus dem Jahr 2003.

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Gesucht, gefunden, doch seit 2005 nicht mehr aufgeladen.
Und trotz dieser Tatsache keimte bereits eine Idee in meinem Kopf,
aber dazu gleich mehr.
Ladekabel war im Karton, und ich wagte den Versuch,
diesem alten Ding wieder Leben einzuhauchen………..
Und siehe da, nach einigen Minuten wurde der Akku geladen.

Und dann war es klar!

Selbstversuch, eine Woche ohne mein iPhone leben,
und stattdessen nur telefonieren, SMS schreiben,
und mit einer grottigen VGA Kamera Fotos machen.
Heute morgen war der Anfang,
und ich war überrascht, wie oft ich mein iPhone vermisst habe,
aber es ging, und morgen geht es weiter.
Über meine weiteren Erfahrungen in der Smartphone freien Welt
halte ich Euch hier und auf Facebook auf dem Laufenden.

Bleibt neugierig!