Das Telefonexperiment

22. Juli 2013

Heute hat es begonnen, 1 Woche ohne Smartphone,
in meinem Fall das iPhone 4S. Und aus gutem Grund:
Erst war es mir ja egal, so vor 5 Jahren,
und trat das iPhone 3G in mein Leben,
seit diesem Tag war ich halt immer und überall online.
Und das nahm im Laufe der Jahre beinahe groteske Züge an,
das Telefon hatte mich fest im Griff, ein Form der Kontrolle,
die ich irgendwann nicht mehr steuern konnte.

Eben was wissen wollen: iPhone!
Eben was mitteilen wollen: iPhone!
Eben was sagen wollen: iPhone!
Eben was hören wollen: iPhone!

Ein kleiner weißer Kasten, immer da,
Freund und Begleiter am Tage und in der Nacht,
natürlich auch Objekt der Begierde,
und dazu da, andere neidisch zu machen,
daher auch die Wahl des weißen Modells.
Mein bester Freund ist da noch ne ganze Ecke krasser,
aber das ist eine andere Geschichte.
Egal, wer mich kennt, der kennt mich halt nur
mit diesem kleinen Kasten in der Hand.
Mein Datenvolumen im Highspeed hat nie
auch nur einen Monat gehalten,
meistens war monatsmittig nur noch die lahme Variante möglich,
nervig, wenn man denn dann mal nicht zu Hause im eigenen WLAN war.
Jedenfalls war es halt diese Faszination von Immer und Überall,
die mich bis heute feste in ihrem Bann hat.

Bis heute? Nein, dazu jetzt kurz mehr.

Habe vergangenen Samstag in meinem Keller
relativ verzweifelt ein wichtiges Kabel für meine Kamera gesucht,
da ich mal wieder ein Filmprojekt in die Tat umsetzten möchte.
Das Kabel habe ich leider nicht gefunden,
dafüt aber dieses alte Schätzchen aus grauer Vorzeit,
ein Motorola Handy aus dem Jahr 2003.

Bild

Gesucht, gefunden, doch seit 2005 nicht mehr aufgeladen.
Und trotz dieser Tatsache keimte bereits eine Idee in meinem Kopf,
aber dazu gleich mehr.
Ladekabel war im Karton, und ich wagte den Versuch,
diesem alten Ding wieder Leben einzuhauchen………..
Und siehe da, nach einigen Minuten wurde der Akku geladen.

Und dann war es klar!

Selbstversuch, eine Woche ohne mein iPhone leben,
und stattdessen nur telefonieren, SMS schreiben,
und mit einer grottigen VGA Kamera Fotos machen.
Heute morgen war der Anfang,
und ich war überrascht, wie oft ich mein iPhone vermisst habe,
aber es ging, und morgen geht es weiter.
Über meine weiteren Erfahrungen in der Smartphone freien Welt
halte ich Euch hier und auf Facebook auf dem Laufenden.

Bleibt neugierig!

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