Mein Begleiter

29. August 2009

Es ist die Dunkelheit.

Und es sind die Stunden der Ruhe,
in denen sich meine kleine Welt etwas langsamer dreht.
Ich höre den Wind da draussen,
das Rauschen der Blätter an den herbstlichen Bäumen,
ob sich der Sommer noch einmal aufbäumen mag,
ich kann es nicht vorhersagen,
aber vielleicht gelingt es ihm ja.

Ob ich Angst vor dem Herbst haben werde?
Ja, habe ich, und ich wünschte mir jede verdammte Sekunde,
dass es anders wäre,
dass mein Kopf endlich frei wäre,
von den Gedanken, an früher an Dich, Maus!
Es ist so, als würde ich ständig vor eine Wand rennen,
immer schneller, heftiger, zerstörerischer,
es raubt mir noch immer beinahe den Atem.

Und dabei wünsche ich mir nichts sehnlicher,
ich möchte frei sein, wenn auch nur für ein kurzes Jetzt,
aber das schaffe ich noch nicht.
Ich weiß ja, dass Du alles hier gelesen hast,
und auch künftig lesen wirst,
und nach alle dem, was ich gemacht habe,
erwarte ich bei weitem keine Wunder mehr,
es ist nur noch dieser leise Keim,
den ich tief in meinem Herzen trage.

Hoffnung!

One Response to “Mein Begleiter”

  1. Malupia Says:

    Hey!
    Ich kenn dich, lass das. Du weißt das es dir nicht gut tut.
    Quäll dich nicht.

    Lass die Geschichte, Geschichte sein und guck In die Zukunft.


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